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Kultur, Geschichte, Bewegung und Spaß

Man muss gar nicht sechs Stunden in der Schule verbringen, um schlauer zu werden, Sport zu treiben und sich mit Freunden zu vergnügen. Zu dieser Erkenntnis dürften die Schüler der 6a und 6b am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, gekommen sein. An diesem Tag fuhren Frau Schmidl und ich mit den Mädchen und Jungen der beiden sechsten Klassen mit dem Zug nach Eisenach. Bei allerbestem Wanderwetter erklommen wir die Wartburg. Wir beiden Lehrerinnen staunten, welches Tempo von den Kindern vorgegeben wurde. Eric und Jeromé liefen an der Spitze und hatten die Truppe gut im Griff.

Die Gemächer der Wartburg lernten wir während einer Führung kennen. Die Schüler konnten so das bereits vorhandene Wissen vertiefen. Es ist schon etwas anderes, ob man sich nur Texte über die Heilige Elisabeth durchliest oder durch ihre Gemächer wandeln kann. Besonders freuten wir Deutschlehrerinnen uns über das Interesse unserer Schüler, die mitdachten und viele Fragen stellten. Für ihre Disziplin wurden die Mädchen und Jungen sogar gelobt. Für den Weg zurück in die Stadt brauchten wir lediglich 15 Minuten. Lag es daran, dass er kürzer war oder daran, dass die Vorfreude auf einen Stadtbummel lockte und der Magen schon knurrte?

Ich muss mir wohl eingestehen, dass dieser Ausflug zum UNESCO-Weltkulturerbe Wartburg unseren Schülern länger in Erinnerung bleiben wird als meine Deutschstunden zum Thema „Sagen“.

                                                                                                          Antje Gensel

Eislaufprojekt 2020

In der Woche vom 06.01. bis zum 10.01.2020 führten die Schüler der 7. und 8. Klassen der Regelschule Mechterstädt ihr alljährliches Wintersportprojekt in der Eishalle des FZZ Gleisdreieck in Waltershausen durch. Vor 14 Jahren entschieden sich die verantwortlichen Sportlehrer nach erfolgreich absolvierter Weiterbildung allen Schülern der Schule eine Wintersportart näherzubringen. Die Nähe zur Eishalle und die überschaubaren Kosten für das Eislaufen bestärkten sie in ihrer Entscheidung, jeder Schülerin und jedem Schüler der 7. und 8. Klassen das Eislaufen beizubringen.

Die vollständigen Unterrichtstage in der Eishalle sind für die Schüler eine willkommene Abwechslung, obwohl es für viele auch recht anstrengend ist. Es werden die Grundtechniken des Vorwärts- und Rückwärtslaufens geübt, die Schüler erlernen mehrere Varianten des Bremsens und des Richtungswechseln und vervollständigen ihre Fertigkeiten im Kurvenfahren. Den Abschluss eines jeden Tages bildet für besonders geschickte und mutige Schülerinnen und Schüler ein Eishockeyspiel auf einem kleinen Teil der Eisfläche. Hier zeigt sich besonders, wer die vorher gelernten Techniken in der Praxis anwenden kann und bei welchen Techniken noch Nachholbedarf besteht.

Dank der guten Disziplin auf dem Eis und dem verantwortungsbewussten Verhalten untereinander gab es bei der diesjährigen Projektwoche keinerlei Verletzungen. Als besonders talentiert fielen in diesem Jahr Vanessa Hadrawa, Luna Baumbach, Philipp Ritz und Kati Hermann auf.

Bedanken möchten wir uns für die Zusammenarbeit mit der Firma Wollschläger und dem Eismeisterteam der Eishalle Waltershausen.

 

                                                                                               Frau Fahnert und  Herr Bake

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