Fachschaft Sprachen

 

Kultur, Geschichte, Bewegung und Spaß

Man muss gar nicht sechs Stunden in der Schule verbringen, um schlauer zu werden, Sport zu treiben und sich mit Freunden zu vergnügen. Zu dieser Erkenntnis dürften die Schüler der 6a und 6b am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, gekommen sein. An diesem Tag fuhren Frau Schmidl und ich mit den Mädchen und Jungen der beiden sechsten Klassen mit dem Zug nach Eisenach. Bei allerbestem Wanderwetter erklommen wir die Wartburg. Wir beiden Lehrerinnen staunten, welches Tempo von den Kindern vorgegeben wurde. Eric und Jeromé liefen an der Spitze und hatten die Truppe gut im Griff.

Die Gemächer der Wartburg lernten wir während einer Führung kennen. Die Schüler konnten so das bereits vorhandene Wissen vertiefen. Es ist schon etwas anderes, ob man sich nur Texte über die Heilige Elisabeth durchliest oder durch ihre Gemächer wandeln kann. Besonders freuten wir Deutschlehrerinnen uns über das Interesse unserer Schüler, die mitdachten und viele Fragen stellten. Für ihre Disziplin wurden die Mädchen und Jungen sogar gelobt. Für den Weg zurück in die Stadt brauchten wir lediglich 15 Minuten. Lag es daran, dass er kürzer war oder daran, dass die Vorfreude auf einen Stadtbummel lockte und der Magen schon knurrte?

Ich muss mir wohl eingestehen, dass dieser Ausflug zum UNESCO-Weltkulturerbe Wartburg unseren Schülern länger in Erinnerung bleiben wird als meine Deutschstunden zum Thema „Sagen“.

                                                                                                          Antje Gensel

Auf den Spuren von Elisabeth und Martin

Ende Januar besuchten die 6. Klassen gemeinsam mit Frau Salzmann und Frau Schmidl die Wartburg in Eisenach. Im Deutschunterricht hatten sich die Schüler schon lange darauf vorbereitet. Unter dem Thema: „Lies doch mal“ beschäftigten sie sich auch mit den Sagen, die sich um diesen historischen Schauplatz ranken. Doch bevor die Schüler die Lutherstube oder die Wohnräume der Heiligen Elisabeth betreten konnten, mussten sie sich erst an den steilen Aufstieg zur Burg machen. Auf dem Weg wurden Eichhörnchen und sogar Rehe gesichtet. Auch eine Wand aus Eiszapfen beeindruckte und lud zum Fotografieren ein. Während der Führung waren die Schüler besonders begeistert von der Elisabethkemenate, deren Wände mit ca. drei Millionen Mosaiksteinen dekoriert sind. Der Abstieg von der Burg gestaltete sich abenteuerlich, denn der Weg war steil und glatt. Alle kamen jedoch wohlbehalten wieder am Ausgangspunkt an. Zum Gelingen dieses Ausfluges hatte auch das herrliche Winterwetter beigetragen – darüber waren sich Schüler und Lehrerinnen einig.

Auf den Spuren des größten Dichters Deutschlands

Solch ein fantastisches Wetter hatten Frau Lippmann und ich während eine Weimar-Exkursion noch nie. Sie Sonne strahlte vom blauen Himmel auf die sehenswerte Stadt.

Ein entspannter Tag liegt hinter uns. Wir hatten das Gefühl, am 08. Mai 2018 mit Erwachsenen unterwegs zu sein. Wir Deutschlehrerinnen möchten alle Zehntklässler loben, die mit Interesse den Ausführungen des Postboten Gottfried Böttner folgten. Und das waren glücklicherweise die meisten. Umso unverständlicher, dass einige Jugendliche (manche nur einmal, manche leider öfter) vom Stadtführer um Aufmerksamkeit gebeten wurden. Für uns Lehrer sind solche Momente ziemlich peinlich.

„Goethespaziergang in 5 Akten“ hieß unsere Tour durch Weimars Straßen. Dem Titel ist zu entnehmen, dass der große Dichter im Mittelpunkt stand. Unsere radelnder Postbote führte uns zu fünf Häusern, in denen Goethe in Weimar wohnte. Er zitierte aus Briefen, trug Gedichte vor und baute mehrmals sein Fahrrad zu seinem kleinen Puppentheater um. So wurden die 90 Minuten zu einem amüsanten, abwechslungsreichen Rundgang durch Weimars Innenstadt und das Wissen der Schüler über Goethes Leben wurde erweitert.

Weimar 2

Anschließend hatten unsere Zehntklässler noch drei Aufträge zu erfüllen. Unter anderem sollte die Fürstengruft besucht werden, doch bereits die erste Schülergruppe, die wir trafen, teilte uns mit, dass die Gruft nur von Mittwoch bis Montag zu besuchen ist. Eine Rüge an uns Lehrer! Schlecht recherchiert! Doch mal ehrlich: Wer rechnet mit einem Ruhetag, noch dazu an einem Dienstag, in einer Gruft?

Fazit: Als wir am Nachmittag in den Zug nach Mechterstädt stiegen, sahen unsere Schüler erholt und zufrieden aus. Wir glauben, dass die meisten diesen sonnigen Tag in der schönsten Stadt Thüringens genossen haben. Vielleicht zieht es den einen oder anderen Jugendlichen irgendwann noch einmal nach Weimar – dann aber mit Besuch der Fürstengruft und auch mit dem Bummeln durch Goethes Wohnhaus am Frauenplan. Denn dieses Haus von innen zu sehen war uns leider nicht vergönnt, obwohl ich uns bereits im August 2017 angemeldet hatte. (Man teilte mir einen Monat später mit, man hätte nur für eine Klasse – 10a oder 10b –  eine Besuchszeit. Als Ausweichtermin schlug man einen Tag mitten in den Osterferien vor. Traurig!)

Antje Gensel

How do you do?

Fremdsprachen spielen in unserer globalen Welt eine wesentliche Rolle und auch die Schüler wissen, dass gute Sprachkenntnisse im Berufsleben entscheidend sein können.
Die besten Schüler der Klassenstufen fünf bis sieben haben sich daher gern am 20.März am Fremdsprachenwettbewerb der Bertha-von-Suttner-Schule beteiligt, um ihre Kenntnisse unter Beweis zu stellen.
Zu ihnen zählen: Tabea Seyfarth, Natalie Köhler (5a), Natalie Liebetrau, Lenny Baumbach (5b), Nick Baumbach, Luna Pogander (6a), Jessica Micheels, Paul Fleischmann (6b), Svea Reinhardt, Luca Schoppe (7).
Neben Englisch stand auch Französisch im Mittelpunkt. Dabei kam es darauf an, sehr gute Vokabelkenntnisse vorzuweisen, aber auch das Hören war Teil der zu lösenden Aufgabenbereiche.
Schnell war die anfängliche Aufregung verflogen und jeder kämpfte um die besten Ergebnisse. Obwohl es sicher alle Teilnehmer verdient hätten, vordere Plätze zu erreichen, war zum Ende des Wettbewerbs schnell klar, wer in diesem Jahr das Rennen machen würde. Die besten Ergebnisse zeigte Tabea Seyfarth, Klasse 5a, gefolgt von Paul Fleischmann, Klasse 6b, und den dritten Platz erkämpfte sich Nick Baumbach, Klasse 6a.
Herzlichen Glückwunsch allen Platzierten und sicherlich ist die Teilnahme an diesem Wettbewerb, vor allem aber das Erreichen eines der drei vorderen Plätze ein großer Ansporn, weiter intensiv Englisch zu lernen.
Den fleißigen Helfern der Klassenstufen acht und zehn gilt unser besonderer Dank. Immerhin sorgten sie für einen reibungslosen Ablauf, sodass sich die Teilnehmer konzentriert ihren Aufgaben widmen konnten.

Petra Spindler

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